Unser Verein

Der gemeinnützige Verein „Pavillon der Hoffnung in Leipzig e. V.“ erreicht seit seiner Gründung im Jahr 2000 immer mehr Menschen in Leipzig.

Einmal im Monat findet eine Geburtstagsfeier für ca. 120 Menschen statt, die bedürftig oder einsam sind. Jedes Jahr empfangen wir am Heiligen Abend im Schnitt 450 Gäste zu Gänsekeule mit Klößen und einem persönlichen Geschenk. Sie erfahren Nähe und dass sie wertvoll und geachtet sind. Sowohl die monatlichen Geburtstagsfeiern als auch das Weihnachtsfest werden von insgesamt über 100 ehrenamtlichen Helfern vorbereitet und durchgeführt.

Der Pavillon der Hoffnung hat normalerweise über 20.000 Besucher pro Jahr. Seine positive Ausstrahlung geht weit über die Stadtgrenzen hinaus. Auf der Basis eines christlichen Menschenbildes bringen wir allen Menschen Wertschätzung entgegen, unabhängig von Religion und Weltanschauung.

Dabei wird der Verein nicht nur selbst aktiv, sondern bietet auch Raum für verschiedene Initiativen im sozialen und kirchlichen Bereich. Neben einer großen Veranstaltungshalle können weitere kleinere Räume sowie eine Küche angemietet werden. Der Pavillon der Hoffnung ist zu einem Zentrum gewachsen, in dem Musicals, Konzerte, Seminare, Konferenzen, Gottesdienste, Kultur, Kunst und soziale Hilfeleistungen stattfinden.

Mehrere christliche Gemeinden bieten Menschen eine Heimat, einige davon auch fremdsprachigen. Die August-Hermann-Francke-Grundschule ist eine staatlich anerkannte christliche Bekenntnisschule. Das „Café und Pension Alte Messe“ bietet Unterkunft z. B. bei Konferenzen oder Feiern. Das „Kulturwerk M14“ ist eine Kunst- und Musikschule. Weitere Mieter bereichern das Gesamtangebot dieses ökumenischen Zentrums in Leipzig.

All diese Angebote unter dem Dach des Pavillons der Hoffnung werden durch ehrenamtliches Engagement vieler Mitarbeiter in den unterschiedlichen Werken ermöglicht und fast ausschließlich aus privaten Spenden finanziert.

Standort

Der Pavillon der Hoffnung befindet sich auf dem alten Messegelände im Südosten Leipzigs in der ehemaligen Messehalle 14. Das Messegelände ist mit dem Beginn der Internationalen Baufachausstellung 1912 entwickelt worden, um Industrieerzeugnisse ausstellen zu können. Mit uns sind auf dem alten Messegelände u. a. verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, eine Discothek, eine Außenstelle der Bundesbank, das Stadtarchiv sowie verschiedene Gewerbebetriebe.

In unmittelbarer Nähe befinden sich die Deutsche Bücherei (Nationalbibliothek) und hochrangige Forschungseinrichtungen. Viele dieser Nutzer haben sich in der „IG Alte Messe“ zusammengeschlossen.

Der Pavillon der Hoffnung verfügt über sehr gute Verkehrsanbindungen. Das alte Messegelände liegt direkt an der B2. Mehrere S-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien halten in wenigen Minuten Laufentfernung (S1, S2, S3, 2, 15, 16, 70, 74). Rund um den Pavillon sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Das Gebäude

Bereits seit dem Jahre 1958 hatte der VEB Carl Zeiss Jena einen Messebau geplant. Im Jahre 1985 dann wurde ein neuer Bau geplant und ausgeführt, so wie wir ihn heute kennen. Auf Grund seiner umfangreichen Außenhandelskontakte konnte der VEB Carl Zeiss Jena eine polnische Firma aus Krakau mit dem Bau beauftragen. So umging man die Materialbeschaffungsproblematik in der DDR und erhielt ein Gebäude, welches mit für damalige Verhältnisse hochwertigen Materialien gebaut werden konnte.

Nach der Errichtung des neuen Messegeländes wurde die Halle vom MDR und anderen Produktionsfirmen für Filmaufnahmen genutzt. Später mietete die Kultur.13 GmbH, um darin die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ durchzuführen. Nachdem wir zunächst einen Teil der Halle mit ca. 450 m² sowie Nebenräume für die Kinder- und Jugendarbeit, Begegnungsmöglichkeiten und als Teffpunkt für Gemeinden und Werke gemietet hatten, erwarben wir 2008 die Halle mitsamt dem Geschossbau.

Der Zugang zur Halle erfolgt von der Puschstraße und ist behindertengerecht. Am Eingang befindet sich ein geräumiges Foyer mit Empfang. In der Halle können bis zu 950 Menschen Platz finden. Der Hallengrundriss ist ca. 34 x 35 m. Hinzu kommt eine Empore mit 150 m². Der Geschossbau verfügt über Nutzflächen von mehr als 5.000 m². Die Räume im Geschossbau sind vom linken Seiteneingang aus erreichbar. Neben dem dortigen 2. Treppenhaus ist auch ein Personenaufzug nutzbar.